Artikelformat

1. Der Heckantrieb oder : Raus aus dem Stau!

Fühlen Sie sich gerade im Streß und wissen nicht, in welche Richtung es gehen soll? Sammeln Sie gerne Ideen und wissen dann nicht genau, wie Sie das umsetzen sollen? Dann haben Sie möglicherweise Ihren Motivator noch nicht gefunden.

Finden Sie Ihre 10 wichtigsten Motivatoren, um etwas zu verändern. Hier geht es heute um den ersten:

1. Der Heckantrieb oder: Raus aus dem doofen Stau!

Ich hatte ein Problem. Jeden Tag das gleiche Ritual. Der Heimweg vom Büro nach Hause – eine Tortur. Alle anderen wollten auch da fahren. Aus 35 Minuten flüssigem Fahren am Morgen entstand Stop and Go mit 50 Minuten. Jetzt könnte man sich die Situation schön reden: mehr Zeit für Radio und das neueste Hörbuch, mehr Zeit, um sich Dinge zu überlegen. Und wirklich, ich saß im Auto und überlegte mir, was kann ich tun?

Neuen Job in meiner Nähe?
Mein Job ist toll!

Umziehen?
Nein, wir wohnen spitze!

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln!
Auf keinen Fall! Auch nicht aus ökologischen Gründen!

Mit Kollegen mitfahren?
HM, ja da gab es einen in meiner Nähe, dessen Arbeitszeiten passten so gar nicht zu meinen!

Fahrrad fahren?
Echt weit!

Mein Unternehmen unterstützt Bike ins Büro schon seit vielen Jahren. Vor einigen Jahren hatte ich das mal ausprobiert, 27 km einfache Strecke ist eine Hausnummer! Das Feeling, im Büro anzukommen, das ist unbeschreiblich!

Irgendwie ist es bei 10 x Fahren im Jahr geblieben. Früh aufstehen und viel Gegenwind, na ja, auch da gab es so ein paar Punkte …
Die Idee war jedoch noch da und schlummerte irgendwo in meinem Hinterkopf!

Plötzlich im Sommer – keine Urlaubszeit! Wieder diese Staus. Ich war echt mies drauf, jeden Abend das gleiche… und schönreden ging gar nicht mehr.
Da waren plötzlich alle diese Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag (gefühlt) ins Büro radelten und ich wurde neidischer…
Und dann die Kolleginnen und Kollegen, die mir von ihrem E-BIKE vorschwärmten. Wie toll und schnell und so…. Der Gedanke nahm Fahrt auf.
Kurzum – ich habe eines Probe gefahren und ich war echt beeindruckt. Das ging so leicht und vor allen Dingen – SCHNELL! Den Berg rauf und Du denkst, es geht den Berg runter.
Da ich nun kein schneller Radler bin und so ein kleiner Hilfemotor echt was macht….
Also es war genial. Das Rad heißt übrigens Pedelec, habe ich mir sagen lassen, nicht E-Bike.

Und der nächste Tag, nachdem ich das Rad hatte, war ein Sonntag und ich war so aufgeregt, dass ich mich gleich draufgeschwungen habe und in der Früh um 7 Uhr meine Job-Tour geradelt bin.

Es war unbeschreiblich. Die Vögel zwitschern (das hörst Du im Auto nicht), die Bäume sind so grün, die Gänse schlafen noch im Park, die Isar rauscht – und: Du stehst gar nicht im Stau! Vielleicht mal vor einer roten Ampel, aber das kannst Du locker „aussitzen!“.

Am nächsten Tag fuhr ich gleich wieder – ganz offiziell ins Büro – um 5 Uhr 30 war ich auf der Straße – respektive auf dem Radlweg – durch den Park – an der Isar entlang – eine herrliche Radlstrecke konnte ich mein EIGEN nennen.
Und was das an Glückshormonen im Körper produziert!

Den Ganzen Tag war ich hyper gut gelaunt. Denn ich wusste ja – ich fahre heute mit dem Fahrrad nach Hause und werde VÖLLIG STAUFREI zuhause ankommen.

Jetzt fragen Sie sich, was hat das denn mit Heckantrieb zu tun.
Nun, mein Heckantrieb war: nie wieder im STAU stehen. Ich habe dazu jede Menge Filme und Geräusche im Kopf, die wir alle nicht brauchen.

Diese Filme haben mich dazu motiviert, etwas zu verändern.

Manchmal kann nur etwas verändern, wenn man die schlechten Gefühle und Geräusche loswerden will.
Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich! Ein Filmchen, was Ihnen Kopfzerbrechen bereitet und über das Sie ständig  nachdenken, dass sie das gar nicht so haben wollen?

Welch ein Heckantrieb könnte das für Sie sein? Haken sie da bei Ihren Gedanken nach!

Viel Erfolg dabei
Es tut gut, dran zu bleiben.

Sei aktiv.

Dein Coach!